Best Practice für den Unterricht

Die technische Universität München hat für den deutschsprachigen Raum ein Clearing Houe für den Unterricht erstellt. Sollte Plattformen gehören in der Medizin schon lange mit zum Standart. Auch die Wirtschaftsinformatik und Informatik hat seit den 90ern angefangen ihre Arbeitsabläufe mithilfe von Best Practice zu hinterfragen und zu optimieren. Nun kann auch der Unterricht wissenschaftlich fundiert verbessert werden.
Im Folgenden habe ich aus die Zusammenfassungen der TUM noch weiter (teilwese plakativ) zusammgengefasst:
- Kooperatives Lernen hilft besonders in Naturwissenschaften und Mathe sehr stark bei der Lernleistung und der Motivation zum Thema.
- Schülerleistungen im Fach Mathematik können mit digitalen Anwendungen im Unterricht nur gering gesteigert werden. Deutlich größeren Effekt haben Ergänzungsangebote. Persönlich bin ich von der Khan Academie sehr begeistert.
- Mädchen haben seit über 100 Jahren bessere Noten als Jungen.
- In MINT-Fächern verbessern alternative Unterrichtsansätze abseits der Lehrervorträge den Lerneffekt von Schülern erheblich.
- Forschendes lernen hilft in naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern.
- Digitale Spiele helfen Schülern sich intensiver mit dem Unterrichtsgegenstand auseinanderzusetzen. Zusätzlich sollten diese den Lernenden so unterstützen, dass sich auf den Hauptinhalt fokussiert werden kann.
- Bei Lernsoftware ist es nicht relevant, ob der Schüler oder das Programm den Lernprozess steuert.
- Argumentationsfähigkeiten können mit kollaborativen computergestützten Lernprogramme verbessert werden.